Dienstag, 28. August 2012

20000 Jahre Mode auf dem Laufsteg

Das naturhistorische Museum Wien hat am Wochenende eine Modenschau organisiert, bei der auf dem Laufsteg originalgetreue Kleidung von der Urgeschichte bis heute präsentiert wurde.

Bei einer Familie aus der Altsteinzeit konnte man bereits ausgereifte Fell- und Lederkleidung bewundern, der Mann war häufig mit einer Speerschleuder ausgestattet. Die Originalkleidung kann man auch im naturhistorischen Museum in Wien besichtigen.

In der Jungsteinzeit gab es dann mehr Stoffbekleidung. In dieser Zeit trugen Frauen sowie Männer Röcke, weil das am einfachste Herzustellen war. Der Schmuck wurde aus Kupfer hergestellt.

In der Eisenzeit wurden erstmals viele Farben für den Stoff verwendet. Die Frauen trugen lange Gewänder und Schleier. In der damaligen Männermode waren "Schlumpfhauben" angesagt.

Ab dem Jahr 1000 n.Chr. setzte sich bei den Frauen die Taille betonende Kleidung durch, dies war für die damalige Zeit ein Skandal. Ärmelausschnitte, bei denen man das Untergewand sehen konnte, wurden von der Kirche als "Teufelsfenster" verdammt. An der Länge der Schuhspitzen konnte man hingegen den sozialen Staus sehen. Gegen Ende des Mittelalters wurden die Ärmel lang und die Kopfbedeckungen immer pompöser.

In der Neuzeit wurden Mieder und unzählige Unterröcke vor allem für Frauen hergestellt. Im Barock und Rokoko ging es mit Reifröcken und engen Miedern ebenfalls figurbetont weiter.

http://www.gebaerdenwelt.at/artikel/kultur/unterhaltung/2012/08/09/20120809546314411.html